VOGELWANDERUNG DER GRÜNEN IN ROSENGARTEN

Frühlingserwachen mit Baumläufer, Tannenmeise und Wintergoldhähnchen

Die traditionelle Frühlingsvogelwanderung der Grünen in Rosengarten erfreute sich in diesem Jahr reger Beteiligung. Neben vielen vogelkundlichen Experten genossen auch einige junge Familien mit ihren Kindern am letzten Sonnabend den Spaziergang durch den Ehestorfer Wald. Bei bestem, sonnigem  Frühlingswetter waren etliche Singvögel zu hören und zu sehen, u.a. Baumläufer, Tannenmeise und Wintergoldhähnchen. Nach einem zweistündigen intensiven Studium der Natur rund um den Ehestorfer Wald, stärkte sich die Gruppe im Ehestorfer Cafe "Einfach Rosa“.

Die Vogelwanderung findet jährlich in Gedenken an den Umweltaktivisten und Grünen-Unterstützer Rainer Melching statt.

Thomas Mehlbeer, Vorsitzender der Grünen in Rosengarten dazu:
„Die Vogelwanderung erfüllte Herz und Seele. Besonders freut es mich, dass uns auch einige Familien mit ihren Kindern begleitet haben. Gleichzeitig erinnerte uns diese Wanderung an die Verantwortung, die wir gegenüber der Natur haben. Uns Grünen bereitet das Insektensterben große Sorge, denn die Singvögel sind die nächsten in der Nahrungskette. Wir setzen uns daher für den Insektenschutz, beispielsweise über Erhalt und Ausbau von Blühwiesen und -streifen in Rosengarten ein.“

Thomas Mehlbeer ist neuer OV-Vorsitzender

Die Grünen in Rosengarten haben ihren Vorstand neu gewählt.

Neuer Vorsitzender ist Thomas Mehlbeer, als weitere Vorstandsmitglieder wurden Detlef Schaper (2. Vorsitzender), Helmut Unger (Kassenwart) und Elisabeth Gisch (Schriftführerin) im Amt bestätigt. Der Vorstand wurde einstimmig gewählt. Thomas Mehlbeer folgt als erster Vorsitzender auf das Grüne Gemeinderatsmitglied Thomas Müller, der nicht mehr als Vorstand antrat.

Thomas Mehlbeer ist seit einem Jahr neues Mitglied der Grünen. Der 37 Jahre alte Kulturmanager wohnt mit seiner Familie seit sieben Jahren in Klecken und war u.a. als Vorsitzender der Schülerbetreuung Klecken ehrenamtlich aktiv.

Thomas Mehlbeer sagt zur Wahl: „Politische Verantwortung zu übernehmen ist gerade in diesen turbulenten Zeiten wichtiger denn je. Ich freue mich, die erfolgreiche Arbeit des Ortverbands der Grünen in Rosengarten fortzusetzen und auch neue Impulse zu setzen.“

Neujahrs-Spaziergang rund um Klecken

Biotope entstehen: Kiesgrube wird renaturalisiert

 

Unsere traditionelle Neujahrswanderung fand am 6. Januar 2018 statt. Knapp dreißig Interessierte wanderten mit uns um die nahe gelegene Schuhmachergrube, eine Kiesgrube, in deren südlichem Teil noch Kiesabbau stattfindet. Der alte Teil ist rekultiviert: mit einem Tümpel und mit überwiegend sukzessiv und in Teilen auch angepflanztem Wald. Deutlich ist zu sehen, wie die Natur das brach liegende Gelände zurückerobert. Neue Pflanzengemeinschaften haben sich gebildet, Bäume und Sträucher ragen bis zu 10 m hoch und Tiere finden hier einen ungestörten Lebensraum und Unterschlupf.

 

Eindrucksvoll schilderte Volkmar Block, grünes Kreistagsmitglied und dort Vorsitzender des Umweltausschusses, die Geschichte der dort errichteten Fledermaushöhle. Diese wurde auf Initiative von Marco Stöver, heutiger Ortsbürgermeister von Eckel, zusammen mit internationalen Jugendlichen gebaut. Leider wurde sie vor einigen Jahren beschädigt, aber von Jürgen Schrader und anderen Mitgliedern des NABU wieder hergerichtet. Wie stark die Höhle zur Zeit angenommen wird, kann erst im Frühjahr festgestellt werden, wenn die Höhle ohne die Tiere in ihrer Winterruhe zu stören betreten werden kann.

Der südliche und neue Teil der Grube befindet sich noch im Abbau. Dieser soll bis Ende 2019 fertiggestellt werden. Anschließend muss auch hier rekultiviert werden. Fachlich Interessierte insbesondere die örtlichen Naturschutzverbände sind aufgerufen, diese Maßnahme mit Ideen und Vorschlägen zu unterstützen. Dazu ruft die untere Naturschtzbehörde des Landkreises Harburg auf.

Unsere zweistündige Rundwanderung endete wieder in Klecken und in der Osteria Rustica, die extra für uns früh geöffnet hatte und uns köstlich bewirtete.

Bürgerbeteiligung – immer auf Exit?

Das Wesen der parlamentarischen Demokratie besteht darin, dass sich Politiker zur Wahl stellen, die idealerweise durch Kenntnisse und Erfahrungen qualifiziert sind, mindestens eine Wahlperiode lang, die Geschicke der Gemeinschaft so zu leiten, dass bestmögliche Resultate erzielt werden und das Wohl der Gemeinschaft gemehrt wird.

Durch jeweils viele Betroffene, eng vernetzte Interessen, Fragen von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit können viele Fragen heutzutage nicht von den Politikern allein oder nach Parteibuch beantwortet werden. Es erscheint sinnvoll, in vielen Fragen die Bürger als zusätzliche Informationsquelle in die Entscheidungswege einzubinden, weil diese am besten die Alltäglichkeiten kennen und sich im Allgemeinen auch Gedanken um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen, also im Besten Sinne des Wortes am Thema interessiert sind.

Die Beteiligung der Bürger sollte einsetzen, bevor Entscheidungen getroffen werden, damit die gewählten Politiker die Wünsche und Vorstellungen der Bürger kennen und so in der Lage sind, die Folgen möglicher Entscheidungen am Willen der beteiligten Bürger, aber auch an den Systemerfordernissen, die sie ja durch ihre Position am besten kennen sollten, zu messen und in die Lage versetzt werden, die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Ich denke, dass die Bürgerbeteiligung notwendig ist, wenn wir die demokratischen Strukturen nicht auf Dauer beschädigen wollen. Grade das Auftauchen extremistischer Parteien zwingt hier zu einer transparenten und sorgfältigen Vorgehensweise.

Thies Ockelmann, 24/07/2016

 

Bürger intensiver an der Planung beteiligen

Die GRÜNEN werden dafür sorgen, dass die Ergebnisse des Zukunftskonzepts Rosengarten 2030 bei allen politischen Entscheidungen der Gemeinde konsequent beachtet werden. Das Zukunftskonzept stellt ein gemeinsames Planwerk der Bürger Rosengartens dar und wird der erste Schritt zu einer neuen Bürgerbeteiligung an allen wichtigen Planungsfragen sein.

Die GRÜNEN streben an, dass frühzeitige Diskussionen zwischen Verwaltung und Politik- auf Augenhöhe - bei allen wichtigen Entscheidungen zur Regel wird.

Rosengarten ist wirtschaftlich erfolgreich, seine Bürger sind überdurchschnittlich wohlhabend.

Alles schön? Weiter so?

Die Fläche von Rosengarten ist endlich, die Bodenschätze sind noch nicht restlos aus der Erde gerissen, es werden auch weiter viele Straßen und breitere Autobahnen benötigt.

Es wollen weiterhin mehr Leute im Stadtrandgebiet von Hamburg wohnen, schnell zur Arbeit und ins Kino und dann wieder nach Hause ins Landschaftsschutzgebiet (Einfamilienhäuser sind das beste Produkt für den globalen Immobilienmarkt).

Die GRÜNEN werden gegen die Belastungen durch Verkehr, Luftverschmutzung und Lärm kämpfen und dafür sorgen, dass Baugebiete, Gewerbe und Verkehr so wenig Fläche wie möglich verbrauchen, dass Erholungsraum, Natur und landwirtschaftliche Fläche nicht weiter schrumpfen.

Thies Ockelmann, August 2016

Termine

Unsere Ortsverbandssitzungen finden im Gasthof Zum Lindenhof in Nenndorf jeweils ab 20 Uhr statt. Sie sind öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

 

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