Neujahrs-Spaziergang rund um Klecken

Biotope entstehen: Kiesgrube wird renaturalisiert

 

Unsere traditionelle Neujahrswanderung fand am 6. Januar 2018 statt. Knapp dreißig Interessierte wanderten mit uns um die nahe gelegene Schuhmachergrube, eine Kiesgrube, in deren südlichem Teil noch Kiesabbau stattfindet. Der alte Teil ist rekultiviert: mit einem Tümpel und mit überwiegend sukzessiv und in Teilen auch angepflanztem Wald. Deutlich ist zu sehen, wie die Natur das brach liegende Gelände zurückerobert. Neue Pflanzengemeinschaften haben sich gebildet, Bäume und Sträucher ragen bis zu 10 m hoch und Tiere finden hier einen ungestörten Lebensraum und Unterschlupf.

 

Eindrucksvoll schilderte Volkmar Block, grünes Kreistagsmitglied und dort Vorsitzender des Umweltausschusses, die Geschichte der dort errichteten Fledermaushöhle. Diese wurde auf Initiative von Marco Stöver, heutiger Ortsbürgermeister von Eckel, zusammen mit internationalen Jugendlichen gebaut. Leider wurde sie vor einigen Jahren beschädigt, aber von Jürgen Schrader und anderen Mitgliedern des NABU wieder hergerichtet. Wie stark die Höhle zur Zeit angenommen wird, kann erst im Frühjahr festgestellt werden, wenn die Höhle ohne die Tiere in ihrer Winterruhe zu stören betreten werden kann.

Der südliche und neue Teil der Grube befindet sich noch im Abbau. Dieser soll bis Ende 2019 fertiggestellt werden. Anschließend muss auch hier rekultiviert werden. Fachlich Interessierte insbesondere die örtlichen Naturschutzverbände sind aufgerufen, diese Maßnahme mit Ideen und Vorschlägen zu unterstützen. Dazu ruft die untere Naturschtzbehörde des Landkreises Harburg auf.

Unsere zweistündige Rundwanderung endete wieder in Klecken und in der Osteria Rustica, die extra für uns früh geöffnet hatte und uns köstlich bewirtete.

Bürgerbeteiligung – immer auf Exit?

Das Wesen der parlamentarischen Demokratie besteht darin, dass sich Politiker zur Wahl stellen, die idealerweise durch Kenntnisse und Erfahrungen qualifiziert sind, mindestens eine Wahlperiode lang, die Geschicke der Gemeinschaft so zu leiten, dass bestmögliche Resultate erzielt werden und das Wohl der Gemeinschaft gemehrt wird.

Durch jeweils viele Betroffene, eng vernetzte Interessen, Fragen von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit können viele Fragen heutzutage nicht von den Politikern allein oder nach Parteibuch beantwortet werden. Es erscheint sinnvoll, in vielen Fragen die Bürger als zusätzliche Informationsquelle in die Entscheidungswege einzubinden, weil diese am besten die Alltäglichkeiten kennen und sich im Allgemeinen auch Gedanken um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen, also im Besten Sinne des Wortes am Thema interessiert sind.

Die Beteiligung der Bürger sollte einsetzen, bevor Entscheidungen getroffen werden, damit die gewählten Politiker die Wünsche und Vorstellungen der Bürger kennen und so in der Lage sind, die Folgen möglicher Entscheidungen am Willen der beteiligten Bürger, aber auch an den Systemerfordernissen, die sie ja durch ihre Position am besten kennen sollten, zu messen und in die Lage versetzt werden, die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Ich denke, dass die Bürgerbeteiligung notwendig ist, wenn wir die demokratischen Strukturen nicht auf Dauer beschädigen wollen. Grade das Auftauchen extremistischer Parteien zwingt hier zu einer transparenten und sorgfältigen Vorgehensweise.

Thies Ockelmann, 24/07/2016

 

Bürger intensiver an der Planung beteiligen

Die GRÜNEN werden dafür sorgen, dass die Ergebnisse des Zukunftskonzepts Rosengarten 2030 bei allen politischen Entscheidungen der Gemeinde konsequent beachtet werden. Das Zukunftskonzept stellt ein gemeinsames Planwerk der Bürger Rosengartens dar und wird der erste Schritt zu einer neuen Bürgerbeteiligung an allen wichtigen Planungsfragen sein.

Die GRÜNEN streben an, dass frühzeitige Diskussionen zwischen Verwaltung und Politik- auf Augenhöhe - bei allen wichtigen Entscheidungen zur Regel wird.

Rosengarten ist wirtschaftlich erfolgreich, seine Bürger sind überdurchschnittlich wohlhabend.

Alles schön? Weiter so?

Die Fläche von Rosengarten ist endlich, die Bodenschätze sind noch nicht restlos aus der Erde gerissen, es werden auch weiter viele Straßen und breitere Autobahnen benötigt.

Es wollen weiterhin mehr Leute im Stadtrandgebiet von Hamburg wohnen, schnell zur Arbeit und ins Kino und dann wieder nach Hause ins Landschaftsschutzgebiet (Einfamilienhäuser sind das beste Produkt für den globalen Immobilienmarkt).

Die GRÜNEN werden gegen die Belastungen durch Verkehr, Luftverschmutzung und Lärm kämpfen und dafür sorgen, dass Baugebiete, Gewerbe und Verkehr so wenig Fläche wie möglich verbrauchen, dass Erholungsraum, Natur und landwirtschaftliche Fläche nicht weiter schrumpfen.

Thies Ockelmann, August 2016

Termine

Unsere Ortsverbandssitzungen finden im Gasthof Zum Lindenhof in Nenndorf jeweils ab 20 Uhr statt. Sie sind öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

 

08.09.2016,   20.10.2016 (wg. Ferien)   

10.11.2016,   08.12.2016,   12.01.2017   

09.02.2017,   09.03.2017   

06.04.2017 (wg. Ferien)   

11.05.2017,   08.06.2017