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Grüne Rosengarten in Klausur

Am 2. April trafen sich 10 Aktive des Ortsverbandes Rosengarten zu einer Klausurtagung, um ohne Zeitdruck wichtige Themen für die Gemeinde Rosengarten  und für den OV zu besprechen.

 

Anette Fey, Helmut Unger, Volkmar Block, Thies Ockelmann, Monika Dicke,
Fabian Rexhausen, Marion Gehrke, Stefan Lübben, Elisabeth Gisch, Thomas Müller

 

Von den 11 vorgeschlagenen Themenbereiche konnten nur 4 ausführlich behandelt werden.

Beim Thema "Darstellung und Profilierung des Ortsverbandes in der Öffentlichkeit" suchten wir Wege, wie wir besser von den Medien wahrgenommen werden können. Wie können wir den BürgerInnen Rosengartens unser klares Profil vermitteln?

Bei den sozialen Themen haben wir sowohl auf die Kindergärten geschaut als auch über bezahlbaren Wohnraum, Demografieentwicklung, Flüchtlingsbetreuung und den sehr aktiven Präventionsrat gesprochen.

Im dritten Themenbereich haben wir uns mit dem "Zukunftskonzept Rosengarten 2030" beschäftigt. Hier wurde deutlich, dass die Ergebnisse dieses Konzeptes in den Gremien der Gemeinde bisher keine Rolle spielen. Wir haben beraten, wie dieses umfassende Konzept in die Ratsarbeit einfließen soll und als Grundlage für Entscheidungen des Rates genutzt werden kann.

Als letztes haben wir den Bereich "Natur und Umwelt in Rosengarten" näher betrachtet. Leider hat die aktuelle Änderung der Baumschutzsatzung dazu geführt, dass 90 % aller Anträge auf Baumfällung genehmigt werden mussten. Ansonsten konnten wir feststellen, dass das Umweltthema in der Gemeinde kaum noch eine Rolle spielt. Hier sind die Grünen wieder intensiv gefragt, sei es bei Regelungen in B-Plänen, bei der Kontrolle von Ausgleichsmaßnahmen oder bei der Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes in der Gemeinde.

 

Nach vier Stunden intensiver Diskussion und Beratung waren sich alle TeilnehmerInnen einig, dass der Ortsverband häufiger Klausurtagungen durchführen sollte.

 

Schutz von Landschaft und Natur in Rosengarten

Rosengarten ist grün, große Teile des Gemeindegebietes sind Wiesen, Ackerflächen und Wald.
Das dies so bleiben soll, ist ein Ergebnis der Bürgerbefragung zum Zukunftskonzept Rosengarten 2030.
Leider müssen wir feststellen, daß diese freien Flächen ständig bedroht sind. Bedroht durch Mega-Logistikhallen, durch den Bau von Parkplätzen (P&R Klecken, Wildpark Schwarze Berge) und überdimensionierte Nahversorgungszentren und durch privilegierte landwirtschaftliche Bauwerke.

Dieser Flächenfraß wird durch LSGs nur verzögert, aber nicht aufgehalten. Viele Grundbesitzer stellen Anträge auf Herausnahme von Flächen aus dem Landschaftsschutz und finden in Räten und Kreistag Zustimmung bei CDU und SPD – das muß ein Ende haben!

Wir Grüne treten weiter ein für den Erhalt von Natur und Landschaft, keine Herausnahme von Flächen aus den Landschaftsschutz.

 

Hier ein paar Zeilen von Marc-Uwe Kling :

Kennen Sie Deutschland ?
Im Süden die Berge,
im Norden das Meer
und dazwischen: Teer

 

Wir fordern ein zukunftsorientiertes Management der Gemeindeflächen.

Rosengarten zeichnet sich aus durch wunderschöne Landschaft mit einer großen natürlichen Artenvielfalt. Diese Qualität wird von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen geschätzt, mit den GRÜNEN werden wir sie erhalten und pflegen. Rosengarten soll seinen grünen Charakter behalten.

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in Rosengarten, und stellt die wichtigste Bauaufgabe für die zukünftige Gemeinde dar. Mit den GRÜNEN wird es dabei keinen Flächenfraß geben. Statt für neue Wohn- und Gewerbegebiete weiter gutes Ackerland umzuwidmen werden wir ein Leerstands- und Bauflächenmanagement verfolgen, um alle Möglichkeiten von Lückenschluss und Nachverdichtung auszunutzen, bevor neues Bauland ausgewiesen werden muss. Orts- und Verkehrsplaner sind auf diese Grundsätze zu verpflichten.

Mit den GRÜNEN wird das Ziel eine starke, zwischen den Gemeinden abgestimmte Regionalplanung für Wohn- und Gewerbeflächen im Landkreis sein.

Die GRÜNEN werden Landwirte als Partner für die ökologische Landschaftspflege gewinnen.

Thies Ockelmann, August 2016

Rosengarten im Grünen braucht GRÜNE Politik

 

 

Danke für das Vertrauen!


Grüne in Rosengarten waren in der Kommunalwahl 2016 erfolgreich.


Gemeinderat Rosengarten
Bei der Wahl zum Gemeinderat gab es leichte Verluste (- 1,4 %). Es wurden wieder vier Grüne in den Rat gewählt: Thies Ockelmann, Thomas Müller, Volkmar Block und Stefan Lübben.

Unsere langjährige Ratsfrau Anette Fey ist nicht wieder zur Wahl angetreten, wir danken ihr für die erfolgreiche, engagierte Arbeit in den unterschiedlichen Gremien und Ausschüssen

Leider schied Jan Lerche trotz vieler persönlicher Stimmen aus. Jan hatte kompetent und kooperativ die Ratsarbeit der Grünen mitgestaltet. Dafür unseren Dank.

 

Ortsrat Eckel ( + 112 Stimmen)
Ein Fünftel (20,9 %) aller Wählerinnen und Wähler wählten grün. Mit einem Plus von 1,5 % ziehen wieder zwei Grüne in den Ortsrat ein: Josef Nikolaus und Helmut Unger. Die SPD verliert einen Sitz, der an die UWR geht.

 

Ortsrat Ehestorf (- 4 Stimmen)
Trotz Verlusten erhielten die Grünen etwa ein Viertel aller Wählerstimmen und wieder drei Grüne Sitze im Ortsrat: Johannes Harpenau, Monika Dicke und Detlef Schaper. An der gesamten Sitzverteilung hat sich nichts geändert.

 

Ortsrat Klecken (+ 162 Stimmen)
Auch hier ist es bei der gleichen Sitzverteilung geblieben, obwohl die Grünen um 2 % auf 18 % zugelegt haben. In den Ortsrat sind Jan Lerche und Harald Hoffmann gewählt. Urs Jacob konnte trotz vieler persönlicher Stimmen leider nicht in den OR einziehen.

 

Ortsrat Nenndorf (+ 85 Stimmen)
Auch in Nenndorf konnten die Grünen zulegen und zwar um 1,6 % auf noch ausbaufähige 9,5 %. Damit bleibt Thomas Müller weiter der einzige Grüne im Ortsrat.

 

Ortsrat Vahrendorf (+ 207 Stimmen)
Die Grünen in Vahrendorf haben ihre Stimmenzahl mehr als verdoppelt. Ein Fünftel (20,4 %) aller Wählerinnen und Wähler wählten grün. Allerdings bleibt es bei 2 Sitzen: Elisabeth Gisch und Fabian Rexhausen (147 persönliche Stimmen!) ziehen in den OR ein.

Bürgerbeteiligung – immer auf Exit?

Das Wesen der parlamentarischen Demokratie besteht darin, dass sich Politiker zur Wahl stellen, die idealerweise durch Kenntnisse und Erfahrungen qualifiziert sind, mindestens eine Wahlperiode lang, die Geschicke der Gemeinschaft so zu leiten, dass bestmögliche Resultate erzielt werden und das Wohl der Gemeinschaft gemehrt wird.

Durch jeweils viele Betroffene, eng vernetzte Interessen, Fragen von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit können viele Fragen heutzutage nicht von den Politikern allein oder nach Parteibuch beantwortet werden. Es erscheint sinnvoll, in vielen Fragen die Bürger als zusätzliche Informationsquelle in die Entscheidungswege einzubinden, weil diese am besten die Alltäglichkeiten kennen und sich im Allgemeinen auch Gedanken um ihre Zukunft und die ihrer Kinder machen, also im Besten Sinne des Wortes am Thema interessiert sind.

Die Beteiligung der Bürger sollte einsetzen, bevor Entscheidungen getroffen werden, damit die gewählten Politiker die Wünsche und Vorstellungen der Bürger kennen und so in der Lage sind, die Folgen möglicher Entscheidungen am Willen der beteiligten Bürger, aber auch an den Systemerfordernissen, die sie ja durch ihre Position am besten kennen sollten, zu messen und in die Lage versetzt werden, die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Ich denke, dass die Bürgerbeteiligung notwendig ist, wenn wir die demokratischen Strukturen nicht auf Dauer beschädigen wollen. Grade das Auftauchen extremistischer Parteien zwingt hier zu einer transparenten und sorgfältigen Vorgehensweise.

Thies Ockelmann, 24/07/2016

 

Bürger intensiver an der Planung beteiligen

Die GRÜNEN werden dafür sorgen, dass die Ergebnisse des Zukunftskonzepts Rosengarten 2030 bei allen politischen Entscheidungen der Gemeinde konsequent beachtet werden. Das Zukunftskonzept stellt ein gemeinsames Planwerk der Bürger Rosengartens dar und wird der erste Schritt zu einer neuen Bürgerbeteiligung an allen wichtigen Planungsfragen sein.

Die GRÜNEN streben an, dass frühzeitige Diskussionen zwischen Verwaltung und Politik- auf Augenhöhe - bei allen wichtigen Entscheidungen zur Regel wird.

Rosengarten ist wirtschaftlich erfolgreich, seine Bürger sind überdurchschnittlich wohlhabend.

Alles schön? Weiter so?

Die Fläche von Rosengarten ist endlich, die Bodenschätze sind noch nicht restlos aus der Erde gerissen, es werden auch weiter viele Straßen und breitere Autobahnen benötigt.

Es wollen weiterhin mehr Leute im Stadtrandgebiet von Hamburg wohnen, schnell zur Arbeit und ins Kino und dann wieder nach Hause ins Landschaftsschutzgebiet (Einfamilienhäuser sind das beste Produkt für den globalen Immobilienmarkt).

Die GRÜNEN werden gegen die Belastungen durch Verkehr, Luftverschmutzung und Lärm kämpfen und dafür sorgen, dass Baugebiete, Gewerbe und Verkehr so wenig Fläche wie möglich verbrauchen, dass Erholungsraum, Natur und landwirtschaftliche Fläche nicht weiter schrumpfen.

Thies Ockelmann, August 2016

35 Jahre wirkungsvolle Politik für Rosengarten

 Unsere Politik bewirkt, dass 

die dörflich-ländliche Struktur der „grünen“ Gemeinde Rosengarten erhalten bleibt.
•bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.
die Wohnqualität besonders an Kreis- und Durchfahrtsstraßen durch Verkehrsberuhigungen verbessert wird.
Ökologisches Bauen Vorrang bekommt.
die Jugendarbeit durch offene Angebote in Rosengarten ausgebaut wird.
in Rosengarten Ganztags- und Hortbetreuung erhalten und bedarfsgerecht angeboten wird.
der öffentliche Nahverkehr erhalten und verbessert wird.
der Kiesabbau reduziert und für die Bewohner der betroffenen Ortschaften verträglich gestaltet wird.
durch den sparsamen Umgang mit den Gemeindefinanzen, Spielräume für nachhaltige Projekte und freiwillige Leistungen der Gemeinde möglich werden.

 

Mehr Einfluss auf die Kommunalpolitik in Rosengarten

Gesucht werden aktive Mitmenschen,
die neugierig sind und grüne Politik hautnah kennen lernen möchten,
die zu den ca. 1600 Grün-Wähler/innen in Rosengarten gehören und mehr tun wollen als nur wählen,
die wissen möchten, wen sie gewählt haben und wer „die Grünen“ sind,
die dem OV Rosengarten neue Impulse geben wollen,
die unsere Frauenquote erhöhen,
die die Belange ihres Wohnortes verantwortlich mitgestalten möchten,
die Einfluss nehmen möchten auf die Entwicklung Rosengartens,
die unseren OV verjüngen oder
die mit uns ein wichtiges grünes Projekt umsetzen wollen.

Macht mit bei den Grünen in Rosengarten!