Schutz von Landschaft und Natur in Rosengarten

Rosengarten ist grün, große Teile des Gemeindegebietes sind Wiesen, Ackerflächen und Wald.
Das dies so bleiben soll, ist ein Ergebnis der Bürgerbefragung zum Zukunftskonzept Rosengarten 2030.
Leider müssen wir feststellen, daß diese freien Flächen ständig bedroht sind. Bedroht durch Mega-Logistikhallen, durch den Bau von Parkplätzen (P&R Klecken, Wildpark Schwarze Berge) und überdimensionierte Nahversorgungszentren und durch privilegierte landwirtschaftliche Bauwerke.

Dieser Flächenfraß wird durch LSGs nur verzögert, aber nicht aufgehalten. Viele Grundbesitzer stellen Anträge auf Herausnahme von Flächen aus dem Landschaftsschutz und finden in Räten und Kreistag Zustimmung bei CDU und SPD – das muß ein Ende haben!

Wir Grüne treten weiter ein für den Erhalt von Natur und Landschaft, keine Herausnahme von Flächen aus den Landschaftsschutz.

 

Hier ein paar Zeilen von Marc-Uwe Kling :

Kennen Sie Deutschland ?
Im Süden die Berge,
im Norden das Meer
und dazwischen: Teer

 

Wir fordern ein zukunftsorientiertes Management der Gemeindeflächen.

Rosengarten zeichnet sich aus durch wunderschöne Landschaft mit einer großen natürlichen Artenvielfalt. Diese Qualität wird von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen geschätzt, mit den GRÜNEN werden wir sie erhalten und pflegen. Rosengarten soll seinen grünen Charakter behalten.

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in Rosengarten, und stellt die wichtigste Bauaufgabe für die zukünftige Gemeinde dar. Mit den GRÜNEN wird es dabei keinen Flächenfraß geben. Statt für neue Wohn- und Gewerbegebiete weiter gutes Ackerland umzuwidmen werden wir ein Leerstands- und Bauflächenmanagement verfolgen, um alle Möglichkeiten von Lückenschluss und Nachverdichtung auszunutzen, bevor neues Bauland ausgewiesen werden muss. Orts- und Verkehrsplaner sind auf diese Grundsätze zu verpflichten.

Mit den GRÜNEN wird das Ziel eine starke, zwischen den Gemeinden abgestimmte Regionalplanung für Wohn- und Gewerbeflächen im Landkreis sein.

Die GRÜNEN werden Landwirte als Partner für die ökologische Landschaftspflege gewinnen.

Thies Ockelmann, August 2016