Rede zum Volkstrauertag in Eckel

Als seine erste Amtshandlung hielt der neu gewählte grüne Ortsbürgermeister von Eckel, Josef Nikolaus, die Rede zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Eckel.

Etwa 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen an dieser Gedenkstunde teil - darunter Delegationen der Feuerwehr, des Roten Kreues und des Schützenvereins. Wie jedes Jahr wurde ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt. Der Gesangverein sorgte mit zwei Liedern für einen würdigen Rahmen.

Josef Nikolaus hielt eine nachdenkliche Rede, in der er die Sehnsüchte und Beweggründe der Bevölkerung thematisierte, die zum Krieg geführt haben. 

Er stellte auch Bezüge zu der Verunsicherung von Teilen der heutigen Bevölkerung her. Zitat:

"Es macht einen großen Unterschied, ob wir unsere Demokratie schätzen oder nur ihre Mängel betonen. Es macht einen Unterschied, ob wir die politisch Verantwortlichen in unserem Land respektieren oder ob wir sie bei jeder Gelegenheit beschimpfen. Helfer, Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter dürfen nicht zu Zielscheiben von Wutattacken werden.

Ja, am Frieden und an der Demokratie in unserem Land ist ständig zu arbeiten, durchunser persönliches Engagement und die gewaltfreie Art, wie wir reden. Viele vonEuch/Ihnen tun dies schon."

 

Die vollständige Rede kann hier als PDF-Datei nachgelesen werden.