Immergrün

Neues Wohngebiet „Grotesche Heide“ am Bedarf vorbei geplant

Die Gemeinde Rosengarten lässt von dem ‚Stadtplaner‘ Frank Patt einen Plan vorlegen, bei dem das Gelände vollständig mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut werden soll. Als Alternative gibt es den Vorschlag einer leichten Verdichtung durch ein paar Reihenhäuser. Dabei wird behauptet, dass das zu den Zielen des Zukunftskonzepts der Gemeinde passt.

Foto: Gemeinde Rosengarten (Ausschnitt aus Grotesche Heide_Variante 1)


Sicher, die Nachfrage ist groß. Durch das z. Z. billige Geld, ist es für viele möglich, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Aber sind das die einzigen Bürger, die Bedarf an Wohnraum haben?

Ist es nicht vielmehr so, dass (durch die Zunahme von Geringverdienern) vor allem bezahlbare Mietwohnungen benötigt werden? Und zwar kleine Wohnungen für Alleinstehende bzw. Alleinstehende mit Kind sowie auch Wohnraum für große Familien. Eine alleinige Einzelhausbebauung hilft diesen Menschen nichts.

Hatte sich nicht der Gemeindebürgermeister Seidler für Sozialen Wohnungsbau in öffentlicher Hand ausgesprochen und ist nicht der Kreis schon in dieser Richtung aktiv?

Aus unserer Sicht muss eine Quote von mindestens 30 % für öffentlich geförderten Wohnungen mit Mietpreis und Belegungsbindung auch für die Grotesche Heide zwingend berücksichtigt werden.

Auch im Sinne der Erhaltung des ländlichen Charakters unserer Gemeinde erfordert eine verdichtete Bauweise mit geringem Naturverbrauch.

Stellen wir uns der sozialen und ökologischen Verantwortung!

Helmut Unger, August 2016

 

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Überall fehlt bezahlbarer Wohnraum. Auch die Gemeinden müssen aktiv werden. Mit den GRÜNEN wird Rosengarten diesen notwendigen Wohnungsbau unterstützen.

Bezahlbar Wohnraum für alle bedeutet geförderten Wohnungsbau, Sozialwohnungsbau. Diese Wohnungen gehören dauerhaft in öffentliche Hand.

Bezahlbar Wohnraum für alle bedeutet auch Geschosswohnungsbau. Mit den GRÜNEN wird sich die Gemeinde Rosengarten an der Gründung einer Kreis-Wohnungsbaugesellschaft als gemeinnützige GmbH beteiligen und auch auf Kreisebene an den Details weiterarbeiten.

Thies Ockelmann, August 2016

Feucht-fröhliche und informative Vogelwanderung

Feucht von oben, fröhlich und gut beschirmt wanderten vierzehn Grüne ind Interessierte am 15. April 2017 durch den Klecker Wald zum Lohof nach Jesteburg.

 

 

Unter fachkundiger Leitung von Jürgen Schrader vom NABU (Zweite/r von rechts) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informatives zur Geschichte dieses Waldes und über die Vogelwelt und auch über die Pflanzenwelt des Waldes erfahren. Zur Freude aller, konnten die Schirme bald geschlossen werden, da sich die Sonne immer mehr durchsetzte.

Nach einer Pause bei Kaffee, Kuchen oder Suppe im Lohof-Café ging es bei strahlender Sonne auf dem gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Atomkraft
und kein Ende!

 

Der Atomausstieg ist endlich beschlossen. Es hat viele Demonstrationen und auch erst eine verheerende Katastrophe in Fokushima benötigt, bevor die CDU/CSU auf diesen Ausstiegskurs umschwenkte. Doch gefeiert wird erst, wenn 2022 hoffentlich das letzte deutsche AKW vom Netz geht.

So optimistisch dachten wir noch vor ein paar Jahren.

Doch wie sieht es 2017 aus? Termine für das Abschalten der letzten Atomkraftwerke sind ungewiss. SanktNimmerleinsTag!

Und was heute schon bleibt ist ein riesiger Berg von gefährlich strahlenden Atommüll und eine nicht vorhandene sichere Entlagerung.