Aktuelles

Klimafolgen in Rosengarten

Was können Bürger und Gemeinde tun?

 

Informationsveranstaltung

Mittwoch, 17.10.2018 um 20 Uhr

Gasthaus Böttcher, Nenndorf

 

Keller vollgelaufen? Bäume umgestürzt? Ernte vernichtet?

Immer häufiger kommt es aufgrund des Klimawandels zu extremen Wetterereignissen. Auch in diesem Sommer sorgten Starkregenereignisse, Windhosen und extreme Trockenheit für Schäden bei Bürgern und Bauern in Rosengarten.

Wie können wir uns für die Folgen des Klimawandels fit machen?

Was muss getan werden, damit die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger auf die nächsten Stürme und Starkregen vorbereitet sind?

Wir laden Experten, Gemeinde, Feuerwehr und Landwirte sowie alle Interessierten ein, mit uns zu diskutieren.

 

Zu Gast sind u.a.:

Josef Oberhofer, Dozent an der TUHH für Klimaanpassung

Dr. Kai Hünemörder, Leiter des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik.

Vogelwanderung der Grünen in Rosengarten

Frühlingserwachen mit Baumläufer, Tannenmeise und Wintergoldhähnchen

Die traditionelle Frühlingsvogelwanderung der Grünen in Rosengarten erfreute sich in diesem Jahr reger Beteiligung. Neben vielen vogelkundlichen Experten genossen auch einige junge Familien mit ihren Kindern am letzten Sonnabend den Spaziergang durch den Ehestorfer Wald. Bei bestem, sonnigem  Frühlingswetter waren etliche Singvögel zu hören und zu sehen, u.a. Baumläufer, Tannenmeise und Wintergoldhähnchen. Nach einem zweistündigen intensiven Studium der Natur rund um den Ehestorfer Wald, stärkte sich die Gruppe im Ehestorfer Cafe "Einfach Rosa“.

Die Vogelwanderung findet jährlich in Gedenken an den Umweltaktivisten und Grünen-Unterstützer Rainer Melching statt.

Thomas Mehlbeer, Vorsitzender der Grünen in Rosengarten dazu:
„Die Vogelwanderung erfüllte Herz und Seele. Besonders freut es mich, dass uns auch einige Familien mit ihren Kindern begleitet haben. Gleichzeitig erinnerte uns diese Wanderung an die Verantwortung, die wir gegenüber der Natur haben. Uns Grünen bereitet das Insektensterben große Sorge, denn die Singvögel sind die nächsten in der Nahrungskette. Wir setzen uns daher für den Insektenschutz, beispielsweise über Erhalt und Ausbau von Blühwiesen und -streifen in Rosengarten ein.“

Thomas Mehlbeer ist neuer OV-Vorsitzender

Die Grünen in Rosengarten haben ihren Vorstand neu gewählt.

Neuer Vorsitzender ist Thomas Mehlbeer, als weitere Vorstandsmitglieder wurden Detlef Schaper (2. Vorsitzender), Helmut Unger (Kassenwart) und Elisabeth Gisch (Schriftführerin) im Amt bestätigt. Der Vorstand wurde einstimmig gewählt. Thomas Mehlbeer folgt als erster Vorsitzender auf das Grüne Gemeinderatsmitglied Thomas Müller, der nicht mehr als Vorstand antrat.

Thomas Mehlbeer ist seit einem Jahr neues Mitglied der Grünen. Der 37 Jahre alte Kulturmanager wohnt mit seiner Familie seit sieben Jahren in Klecken und war u.a. als Vorsitzender der Schülerbetreuung Klecken ehrenamtlich aktiv.

Thomas Mehlbeer sagt zur Wahl: „Politische Verantwortung zu übernehmen ist gerade in diesen turbulenten Zeiten wichtiger denn je. Ich freue mich, die erfolgreiche Arbeit des Ortverbands der Grünen in Rosengarten fortzusetzen und auch neue Impulse zu setzen.“

Neujahrs-Spaziergang rund um Klecken

Biotope entstehen: Kiesgrube wird renaturalisiert

 

Unsere traditionelle Neujahrswanderung fand am 6. Januar 2018 statt. Knapp dreißig Interessierte wanderten mit uns um die nahe gelegene Schuhmachergrube, eine Kiesgrube, in deren südlichem Teil noch Kiesabbau stattfindet. Der alte Teil ist rekultiviert: mit einem Tümpel und mit überwiegend sukzessiv und in Teilen auch angepflanztem Wald. Deutlich ist zu sehen, wie die Natur das brach liegende Gelände zurückerobert. Neue Pflanzengemeinschaften haben sich gebildet, Bäume und Sträucher ragen bis zu 10 m hoch und Tiere finden hier einen ungestörten Lebensraum und Unterschlupf.

 

Eindrucksvoll schilderte Volkmar Block, grünes Kreistagsmitglied und dort Vorsitzender des Umweltausschusses, die Geschichte der dort errichteten Fledermaushöhle. Diese wurde auf Initiative von Marco Stöver, heutiger Ortsbürgermeister von Eckel, zusammen mit internationalen Jugendlichen gebaut. Leider wurde sie vor einigen Jahren beschädigt, aber von Jürgen Schrader und anderen Mitgliedern des NABU wieder hergerichtet. Wie stark die Höhle zur Zeit angenommen wird, kann erst im Frühjahr festgestellt werden, wenn die Höhle ohne die Tiere in ihrer Winterruhe zu stören betreten werden kann.

Der südliche und neue Teil der Grube befindet sich noch im Abbau. Dieser soll bis Ende 2019 fertiggestellt werden. Anschließend muss auch hier rekultiviert werden. Fachlich Interessierte insbesondere die örtlichen Naturschutzverbände sind aufgerufen, diese Maßnahme mit Ideen und Vorschlägen zu unterstützen. Dazu ruft die untere Naturschtzbehörde des Landkreises Harburg auf.

Unsere zweistündige Rundwanderung endete wieder in Klecken und in der Osteria Rustica, die extra für uns früh geöffnet hatte und uns köstlich bewirtete.

Beton statt Birken?

Es war einmal …. So fangen Geschichten an. In Ehestorf-Alvesen gibt es schon seit langem eine Diskussion über die Erstellung eines Fußweges an der Straße Ehestorfer Dorfstraße in Richtung Wildpark. Schon viele, viele Ortsratssitzungen beschäftigten sich intensiv mit der bisherigen „gezackelten Linie“ als Abgrenzung zur Straße hin. Ein Hochbord sollte die Lösung sein, und zur Realisierung eines Hochbords sollte ein Grunderwerb erfolgen. Denn der war angeblich erforderlich, um das Dauerthema Hochbord an der Nordseite des Ehestorfer Heidewegs bis zur Straße Am Blöcken abzuschließen.

Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Grunderwerb wurde vorgeschlagen, das Hochbord-Thema selbst von der Frage des Grunderwerbs abzukoppeln. Es ist nicht einsichtig, warum in die Landschaft ein teures Hochbord zementiert werden muss. Dem Ortsbild förderlich und entsprechender wäre eine Verlängerung der schon im weiteren Verlauf des Ehestorfer Heidewegs vorhandenen Baumreihe nebst Fußweg/Sandweg als Abgrenzung zur Straße hin. Dieser Vorschlag wurde seinerzeit allgemein gutgeheißen. Und zur Verkehrssicherung trägt eine so entstehende natürliche Abgrenzung allemal bei. Nebenbei bemerkt, Grunderwerb war plötzlich nicht mehr erforderlich, obwohl jahrelang „der“ Engpass!? Nun denn, die Planungen liefen.

Geboren wurde ein wenig in die Landschaft passendes …. Hochbord. Unsere ortsbildfreundliche und kostengünstige Lösung - die Verlängerung der Baumreihe - wurde im Laufe der Erörterungen nicht aufgegriffen und verworfen. Nein, ein Hochbord sollte es unbedingt sein. Und am Ende wurde die geplante Maßnahme so teuer, dass die Realisierung erst wieder ein Teil der unbestimmten Zukunft wurde. So begab es sich und man könnte enden „und wenn Sie nicht...“. Halt, jetzt hören wir, dass die Maßnahme doch umgesetzt werden soll.

Sicherheit muss es geben, doch müssen überall „betonglänzende“ Hochborde, und erst recht nicht im Landschaftsschutz, entstehen? Wäre es nicht sinnvoller, eine dem Ortsbild förderliche, sichere und dazu noch kostengünstigere Lösung zu wählen?

Vielmehr sollte es doch Ziel sein, die Planungen wieder aufzunehmen, um eine der Landschaft entsprechende Umsetzung versuchen zu realisieren (Verlängerung der Baumreihe am Ehestorfer Heideweg nebst Fußweg/Sandweg als Abgrenzung zur Straße hin).

Und was bewegt uns noch? Das Dorfgemeinschaftshaus bleibt ein Thema ebenso wie die Verkehrssituation in und um Ehestorf-Alvesen sowie die Dorfentwicklung bzw. Bebauung.

Dr. Johannes Harpenau, August 2016