Ein Untersuchungsbericht für die Gewölbebrücke in Klecken zeigt erhebliche Mängel.

Vor ein paar Jahren musste die Brücke für den Fahrzeugverkehr(landwirtschaftliche Maschinen) gesperrt und blockiert werden. Nun stellte sich heraus: Eine zeitnahe Grundsanierung oder der Abriss der Brücke sind notwendig, damit der Bahnverkehr nicht gefährdet oder auch ein schwerer Unfall vermieden wird.
Es käme auch ein Abriss mit Neubau einer Fußgängerbrücke (auch für Radfahrende und Reiter) in Frage.
Die Kosten:
- Der Abriss allein kostet rund 800.000 €*.
- Eine Grundsanierung (ca. 565.000 €) hält etwa 20 Jahre und kostet inklusive der laufenden Instandhaltung und dem anschließenden Abriss 1.600.000 €.
- Ein Abriss und Neubau einer Fußgängerbrücke, die 80 Jahre hält, kostet zurzeit etwa 1.800.000 €.
Die unbequemen Wahrheiten:
Der Ortsrat Klecken und der Bauausschuss der Gemeinde wünschen die Sanierung. Die nächste Brücke ist allerdings nur 600 m entfernt und bedeutet für die Fußgänger und Radfahrenden, die zum Bahnhof oder Nahversorgungszentrum wollen, keinen Umweg. Die Reiter des gewerblichen Reiterhofs sind auf die Gewölbebrücke angewiesen. Ein Wegfall des Übergangs entzieht dem Reiterhof einen Teil seiner Geschäftsgrundlage.
Will man die (Fußgänger-)Brücke länger als 20 Jahre erhalten, dann kommt nur der sofortige Neubau in Frage. Dieser ist die wirtschaftlichste Variante.
Neubau oder Verschieben des Abrisses sind freiwillige Aufgaben der Gemeinde. Solche hohen Ausgaben sollten allen Bürgerinnen und Bürger Rosengartens dienen – wie z. B. die Waldbad-Sanierung (2 Mio. €). Der Erhalt der Brücke dient nur wenigen Nutzern, insbesondere dem Gewerbebetrieb.
Schon die Pflichtaufgabe der Gemeinde, die Grundschulen Nenndorf und Klecken für den Ganztagsbetrieb umbauen mit Kosten von jeweils 10 Mio. € wird in den nächsten Jahren zu einer starken Verschuldung führen..
Die Mehrheit im Bauausschuss votierte für die Grundsanierung, d.h. für den 20jährigen Erhalt. Eine endgültige Entscheidung über bloßem Abriss oder den Neubau einer Fußgängerbrücke wird so um 20 Jahre hinausgeschoben.
Eine Vision:
Eine Brücke an dieser Stelle ermöglicht den Ausbau des Feldweges südlich der Autobahn zu einer Radroute von Klecken nach Nenndorf oder nördlich nach Nenndorf oder zu den Norddörfern. Solche Routen abseits des motorisierten Verkehrs erhöhen die Attraktivität für Radfahrende. Die Gemeinde hat sich vorgenommen, ein Alltagsradkonzept und auch ein touristisches Radwegenetz zu erstellen, die wohl eine dieser Varianten enthalten wird.
*Alle Zahlen aus der Kostengegenüberstellung der Bauabteilung der Gemeinde Rosengarten.
Foto des Untersuchungsberichts mit Bearbeitung von H. Unger


Bei wundervoller und leicht frostiger Wetterlage traf sich eine Gruppe von etwa 20 Personen zu Neujahreswanderung der Grünen Rosengarten vor dem Waldbad Sieversen. Grüne Mitglieder und Freunde sowie der von der CDU nominierte Bürgermeisterkandidat Friedemann Blaffert stapften durch den etwa 30 cm hohen Schnee.
Bei verschiedenen Halts berichtete unser Ratsherr Volkmar Block über verschiedene Herausforderungen der Gemeinde:
- die Alternativern zur Sanierung des Waldbades Sieversen,
- der Neubau die neue Kita „Am Rehberg“ in Sieversen mit der großartigen Wandmalerei des Künstlers Tom Jostes,
- daneben die KWG-Gebäude mit seinen günstigen Mitwohnungen,
- das Feuerwehrgerätehaus von Tötensen und
- die zu sanierenden Regenauffangbecken „In der Pietsch“ an der Autobahn.
Zum Abschluss des Spaziergangs trafen sich fast alle Teilnehmenden zum Grünkohl-Essen im Hotel-Restaurant Cordes.
[Fotos: Grüne Rosengarten]
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und Insekten.
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sollen sie bleiben dürfen: Wald und Wiesen sind kein natürliches Bauland.
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