BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Rosengarten

Unser Wahlvorschlag für den Ortrat Eckel

von links: Britta Sprave, Josef Nikolaus, Anja Roolf, Malte Rebentisch, Ragnhild Hummel

Unser Wahlvorschlag für den Ortsrat Eckel:

  1. Josef Nikolaus
  2. Britta Sprave
  3. Malte Rebentisch
  4. Anja Marion Roolf
  5. Ragnhild Hummel

 

Dieses sind die Schwerpunkte unseres Einsatzes für Eckel und Neu Eckel:

Gemeinschaft

Zur Stärkung der Dorfgemeinschaft sollen bestehende Treffpunkte und gemeinschaftliche Angebote weiterentwickelt sowie neue Möglichkeiten für Begegnung geschaffen werden. Ziel ist es, Menschen aller Generationen zusammenzubringen, das Miteinander im Ort zu fördern und bewährte Traditionen zu erhalten. So soll Eckel als lebendiger und lebenswerter Ort für Familien, Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren gestärkt werden.

Dazu setzen wir uns insbesondere für folgende Maßnahmen ein:

  • Aufwertung der Spielplätze in Eckel (Buschwindröschenweg, Neu-Eckel, Dorfmitte), damit sie zu Treffpunkten für Familien werden, z. B. durch das Bereitstellen von Spielzeugboxen
  • Ausbau der Rosengarten-App zu einer Plattform, auf der Vereine, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen, Mitfahrgelegenheiten oder Tauschangebote teilen können
  • Belebung des Bürgertreffs als generationenübergreifender Begegnungsort und Weiterentwicklung des Seniorencafés zu einem Generationencafé für Seniorinnen und Senioren, Enkel und Familien
  • Unterstützung des Ortsrats bei der Organisation und Durchführung von Dorffesten und Gemeinschaftsaktionen sowie Fortführung bewährter Angebote wie Sportfesten, Dorffesten, Adventstreffen, Seniorenfahrten und gemeinschaftlichem Kaffeetrinken
  • Prüfung von Möglichkeiten zur Fortsetzung des Eckeler Ferienprogramms.
  • Fortsetzung Eckeler Traditionen wie des St.-Martinsumzugs und der Ostereiersuche.

Natur

Wenn wir an Eckels Natur denken, kommen uns zuerst die weiten Landschaften in den Sinn. Der Blick von der Mergelkuhle auf den Sonnenaufgang im Osten oder über die Felder nach Westen, wenn die Wolken vorbeiziehen, macht den besonderen Reiz unserer Umgebung aus. Ebenso prägen die alten, ortsbildprägenden Bäume unser Dorf: Sie spenden Schatten, bremsen den Wind, verbessern das Ortsklima und bieten Vögeln, Insekten und vielen weiteren Tierarten wertvollen Lebensraum. Diese Natur möchten wir bewahren und für kommende Generationen erhalten.

Dazu setzen wir uns insbesondere für folgende Maßnahmen ein:

  • Erhalt des bestehenden Baumbestands und Nachpflanzung ortsbildprägender Bäume, insbesondere nach unvermeidbaren Fällungen
  • Pflanzung einheimischer und klimaresistenter Gehölze zur Verbesserung des Ortsklimas und der Aufenthaltsqualität
  • Entsiegelung geeigneter Flächen und Umgestaltung von Rasen- und Grünflächen zu artenreichen Blühflächen und Blühstreifen
  • Förderung der Biodiversität und Unterstützung der naturnahen Gestaltung privater Gärten

Mobilität

Wir setzen uns für eine starke und alltagstaugliche Mobilität in Eckel ein. Alle Menschen sollen sich sicher und zuverlässig im Dorf bewegen können – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit dem öffentlichen Nahverkehr. Besonders wichtig sind uns sichere Wege für Schulkinder, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende. Dafür braucht es gut erkennbare Radwege, übersichtliche Querungen, verlässliche Verbindungen zum Bahnhof und in die Nachbarorte sowie Verkehrsberuhigung dort, wo sie für die Sicherheit im Dorf notwendig ist.

Dazu setzen wir uns insbesondere für folgende Maßnahmen ein:

  • Schaffung sicherer und gut erkennbarer Radwege, z. B. durch farbliche Markierungen, Fahrradschutzstreifen und klare Beschilderung
  • Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende durch Hinweise zum Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m, z. B. durch die Erneuerung der Beschilderung entlang der Buchholzer Straße / Bahnhofstraße
  • Verkehrsberuhigung durch angemessene Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit in sensiblen Bereichen
  • Schaffung sicherer Schulwege durch übersichtliche Querungen, bessere Markierungen und gut sichtbare Wegeführungen
  • Überprüfung besonders gefährlicher Stellen gemeinsam mit Verwaltung, Schule sowie Anwohnerinnen und Anwohnern
  • Überprüfung des Schulbusverkehrs und Anpassung an die tatsächlichen Bedarfe, um den Individualverkehr zu den Schulen zu minimieren

Politik

Ein lebendiger Ort lebt vom Austausch und der Beteiligung seiner Bürgerinnen und Bürger. Uns ist wichtig, dass die Menschen in Eckel unkompliziert ihre Anliegen einbringen, Fragen stellen und sich aktiv an der Entwicklung unseres Ortes beteiligen können. Dafür braucht es transparente Strukturen, verlässliche Ansprechpersonen und niedrigschwellige Möglichkeiten zur Beteiligung.

Die Ortsbürgermeisterin und der Ortsrat sollen für die Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar sein und den Dialog mit der Dorfgemeinschaft weiter stärken. Gleichzeitig möchten wir die Arbeit des Ortsrats nachvollziehbarer und moderner gestalten, damit Entscheidungen und Beratungen für alle Interessierten besser zugänglich werden. 

Dazu setzen wir uns insbesondere für folgende Maßnahmen ein:

  • Einrichtung einer dauerhaften zentralen Anlaufstelle für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie regelmäßiger Bürgerinnen- und Bürgersprechstunden
  • Bessere Bekanntmachung von Sprechstunden und wichtigen Informationen über die Internetseiten der Ortschaft
  • Transparentere Gestaltung von Ortsratssitzungen durch Visualisierung der Tagesordnung sowie ergänzende Informationen und Darstellungen
  • Ermöglichung der digitalen Teilnahme an Ortsratssitzungen, um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erleichtern

Wohnbebauung

Eckel ist durch seinen dörflichen Charakter mit großen Gartengrundstücken und Freiflächen geprägt. Das möchten wir erhalten, sind aber offen für ein moderates Wachstum der Wohnbebauung, wie im Konzept Rosengarten 2030 beschrieben.

Behutsames und geregeltes Wachstum soll hierbei über Innenverdichtung in den Dörfern durch planerisch gesteuerte Anpassungen erfolgen und nicht über unkontrollierten Flächenverbrauch.

Klimafreundliche Energieversorgung

Wir stehen für die Energiewende und den damit verbundenen Wechsel zu lokal erzeugter erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne.

Wir setzen uns weiterhin für einen Ausbau der Windenergie ein. Dabei stehen wir für einen transparenten Planungsprozess, in dem die Kriterien für die Ausweisung geeigneter Flächen nachvollziehbar dargestellt werden.

Wir werden beim Ausbau regenerativer Energien darauf achten, dass dabei die Belange von Menschen, Natur und Landschaft bestmöglich miteinander in Einklang gebracht werden.

Wir treten im Rahmen unserer Mitarbeit in kommunalen Gremien dafür ein, dass geeignete bereits versiegelte Flächen (z. B. Dächer, Parkplätze) mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt werden, sodass auch eine nachbarschaftliche Nutzung der Energie möglich ist.

Wärmeenergie soll zukünftig entsprechend der aktuell erstellten kommunalen Wärmeplanung Schritt für Schritt auch für Privathaushalte aus alternativen Quellen zu Öl und Gas erfolgen.
Wir fordern, dass für private Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in der Gemeinde regelmäßig eine kostengünstige unabhängige Energieberatung angeboten wird, um individuell die beste Lösung einer klimaneutralen Heiztechnik zu erlangen.

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